Verkehrsrecht

Verkehrsrecht
Das Verkehrsrecht beinhaltet viele verschiedene Problemstellungen, mit denen ich mich als Anwalt befasse:

Schadenregulierung nach einem Verkehrsunfall

Was müssen Sie nach einem Verkehrsunfall beachten?

Nachdem Sie die Daten Ihres Unfallgegners erhalten haben, ist es ratsam, den Schaden nicht selbst bei der gegnerischen Versicherung geltend zu machen, sondern direkt einen Anwalt zu beauftragen, der sich auf das Verkehrsrecht spezialisiert hat.

Der Grund hierfür liegt im Wesentlichen darin, dass die Versicherung nur diejenigen Schadenpositionen regulieren wird, die der Geschädigte nach einem Verkehrsunfall geltend macht. Diese Schadenpositionen sind für einen juristischen Laien jedoch nicht überschaubar (Unfallnebenkostenpauschale, Kosten für Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung, Ab-und Anmeldekosten eines Ersatzfahrzeugs, Schmerzensgeld, Haushaltsführungsschaden, etc.).

Sie verschenken daher bares Geld, wenn Schadenpositionen übersehen und nicht geltend gemacht werden!

Auch für den Fall, dass sämtliche Schadenpositionen zur Regulierung beim Versicherer angemeldet worden sind, werden diese berechtigten Schadenpositionen regelmäßig gekürzt. In einem solchen Fall kann nur ein auf das Verkehrsrecht spezialisierter Rechtsanwalt überprüfen, ob diese Kürzungen berechtigt sind.

In vielen Fällen kann der Versicherer jedoch unter Berufung auf höchstrichterliche Rechtsprechung zu weiteren Zahlungen veranlasst werden. Die Geschädigten sind als juristische Laien gegenüber einer Versicherung, welche sich selber Juristen bedienen, überfordert. Schaffen Sie daher in Ihrem eigenen Interesse Waffengleichheit!
Die Regulierung von Verkehrsunfallschäden sollte daher unbedingt einem Rechtsanwalt überlassen werden.

Sie haben einen Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren oder einen Bußgeldbescheid erhalten – Was ist zu tun?
Jeder Autofahrer, so sorgfältig er sich auch im Straßenverkehr verhält, verstößt höchst wahrscheinlich irgendwann gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen.
Die Polizeibeamten halten den Betroffenen entweder umgehend an oder der Verkehrsverstoß wird mittels einer technischen Messeinrichtung festgehalten und der Betroffene wird von der Straßenverkehrsbehörde später ermittelt und angeschrieben.

In jedem Fall sollten Sie zu den Vorwürfen keinerlei Angaben machen und lediglich die Feststellung Ihrer Personalien ermöglichen. In der Regel kann der betroffene Verkehrsteilnehmer nicht absehen, was zu seinen Gunsten spricht und welche Tatsachen oder Äußerungen zu seinem Nachteil gereichen können.

Als Ihr Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Verkehrsrecht werde ich die Übersendung der Ermittlungsakte beantragen und die darin befindliche Beweissituation sorgfältig bewerten. Sollte eine erfolgversprechende Verteidigung aufgebaut werden können, werde ich anschließend eine Einlassung für Sie fertigen und Sie, falls das Verfahren nicht außergerichtlich eingestellt worden ist, ebenfalls vor Gericht vertreten.

Sie sind “geblitzt” worden? — Was sollten Sie tun?
Nicht jede von den Behörden verfolgte Geschwindigkeitsübertretung erweist sich auch später als rechtmäßig.

Insoweit ist ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid oftmals sinnvoll, wenn beispielsweise der Fahrer des Pkws nicht erkennbar oder der festgestellte Fahrer aus beruflichen Gründen dringend auf seine Fahrerlaubnis angewiesen ist.
Nicht selten stellt sich sogar heraus, dass bei angeblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen die vorgenommene Messung gar nicht zu verwerten ist, weil zum Beispiel das Messgerät Schwächen aufweist oder sonstige Fehlmessungen nicht ausgeschlossen werden können.

Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an die Messgenauigkeit der eingesetzten Messgeräte. Im Dunkeln bleibt dagegen wie viele Autofahrer aufgrund ähnlicher Pannen Punkte oder sogar Fahrverbote verhängt werden.
Insoweit verspricht der Gang zum Verkehrsanwalt Erfolg, weil erst nach Einsicht in die Bußgeldakte die Erfolgsaussichten genau beurteilt werden können und oftmals erst die Einspruchsbegründung des Anwalts von der Behörde ernst genommen wird.

Hinzu kommt, dass erst ein Frontfoto vor Gericht als Beweismittel standhält. Klar ist aber auch, dass ein bereits bezahltes Verwarnungsgeld im Gegensatz zum Bußgeld nicht zurückgefordert werden kann.
Eine Verkehrsrechtschutzversicherung übernimmt in diesem Fall die Kosten für den Anwalt und meist auch die Auslagen und Gebühren, die im Zusammenhang mit dem Bußgeld verhängt werden.

Schon daher ergibt es Sinn, den angeblichen Verkehrsverstoß durch einen Anwalt untersuchen zu lassen.

Verkehrsstrafrecht

Die Vorwürfe in einem solchen Fall lauten regelmäßig: Alkohol am Steuer, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Körperverletzung oder Sachbeschädigung!

Der Rat lautet hier, keine Angaben gegenüber den Behörden zu machen!

Angesichts empfindlicher Sanktionen wie der Entziehung der Fahrerlaubnis, einer nicht unerheblichen Geldstrafe oder in Einzelfällen auch einer Freiheitsstrafe sollten keine vorschnellen Angaben gemacht werden, die später nur schwer zu widerrufen sind. Zuerst gilt es auch in diesen Fällen, sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen.

Daher werde ich mir auch in diesen Fällen zunächst Akteneinsicht verschaffen, um die Beweissituation zu bewerten. Anschließend wird in einer persönlichen Besprechung der Sachstand rechtlich erfasst und gegebenenfalls eine erfolgversprechende Verteidigung für Sie aufgebaut.